Andersen (ANDG) Aktie – Faktoranalyse

ISIN: US0338531025  |  Sektor: Zyklische Konsumgüter  |  Branche: Specialty Business Services  |  Land: US

Stand: 26.05.2026

Überblick

Andersen (ANDG, ISIN: US0338531025) ist ein US-amerikanisches Unternehmen aus der Branche Specialty Business Services im Sektor Zyklische Konsumgüter. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4,4 Mrd. USD zählt Andersen zur Kategorie Mid Cap.

Faktoranalyse

Andersen zeichnet sich durch sehr starkes Wachstum aus. Allerdings zeigen sich schwache Profitabilität und sehr hohe Verschuldung und hohe Bewertung und keine nennenswerte Dividende. Die vollständige wissenschaftliche Faktoranalyse auf ProFactorInvest bewertet Andersen systematisch nach Bewertung, Wachstum, Profitabilität, Verschuldung, Stabilität, Momentum und Dividende im Branchen- und Marktvergleich.

Faktoren im Detail

Bewertung

Die Bewertung von Andersen liegt über dem Marktdurchschnitt (z-Score: -0,78). Das KBV von 17,0 liegt deutlich über dem Branchenschnitt (Specialty Business Services) von 2,4 und deutlich über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 3,7. Das KUV von 5,0 liegt deutlich über dem Branchenschnitt von 1,0 und über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 2,9. Anleger zahlen einen Aufschlag gegenüber vergleichbaren Unternehmen, was durch entsprechendes Wachstum oder Profitabilität gerechtfertigt sein muss.

Wachstum

Das Wachstum von Andersen ist im Gesamtvergleich überdurchschnittlich (z-Score: 1,05). Das prognostizierte EPS-Wachstum von 24,4% liegt über dem Branchenschnitt (Specialty Business Services) von 13,8% und über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 17,8%. Das prognostizierte Umsatzwachstum von 13,9% liegt deutlich über dem Branchenschnitt von 6,0% und über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 11,8%.

Profitabilität

Bei der Profitabilität zeigt Andersen im Gesamtvergleich Schwächen (z-Score: -0,70). Die Gesamtkapitalrendite (ROA) von -8,6% liegt deutlich unter dem Branchenschnitt (Specialty Business Services) von 6,0% und deutlich unter dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 10,0%. Die Nettogewinnmarge von -6,0% liegt deutlich unter dem Branchenschnitt von 8,1% und deutlich unter dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 21,1%. Die Bruttomarge von 25,7% liegt unter dem Branchenschnitt von 37,0% und deutlich unter dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 52,0%.

Verschuldung

Andersen weist im Gesamtvergleich eine überdurchschnittliche Verschuldung auf (z-Score: -1,28). Das Verhältnis Schulden/Marktkapitalisierung von 10,3% liegt deutlich unter dem Branchenschnitt (Specialty Business Services) von 32,3% und deutlich unter dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 27,4%. Der Verschuldungsgrad von 94,0% liegt deutlich über dem Branchenschnitt von 39,4% und deutlich über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 37,4%. Das Schulden-Vermögens-Verhältnis von 73,7% liegt deutlich über dem Branchenschnitt von 25,9% und deutlich über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 22,2%. Die erhöhte Verschuldung schränkt den finanziellen Spielraum ein und erhöht die Zinsempfindlichkeit.

Stabilität

Andersen zeigt im Gesamtvergleich eine durchschnittliche Schwankungsbreite (z-Score: -0,49). Die Umsatzvolatilität von 11,1% liegt unter dem Branchenschnitt (Specialty Business Services) von 21,2% und deutlich unter dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 24,2%. Die Gewinnvolatilität von 73,1% liegt leicht unter dem Branchenschnitt von 77,8%, aber leicht über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 66,6%. Die 3-Monats-Kursvolatilität von 58,3% liegt über dem Branchenschnitt von 39,6% und über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 36,6%. Die 12-Monats-Kursvolatilität von 64,3% liegt über dem Branchenschnitt von 34,9% und deutlich über dem Gesamtmarkt-Durchschnitt von 32,1%.

Dividende

Andersen zahlt derzeit keine Dividende (z-Score: -1,18). Während der Branchenschnitt (Specialty Business Services) bei 2,2% und der Gesamtmarkt-Durchschnitt bei 1,5% liegt, reinvestiert Andersen seine Gewinne vollständig in Wachstum und Forschung. Für einkommensorientierte Anleger ist die Aktie daher weniger geeignet – die Rendite wird ausschließlich über Kursgewinne erzielt.

Faktoren-Übersicht

  • Bewertung: Schwach (Z-Score: -0,78)
  • Wachstum: Sehr stark (Z-Score: 1,05)
  • Profitabilität: Schwach (Z-Score: -0,70)
  • Verschuldung: Sehr schwach (Z-Score: -1,28)
  • Stabilität: Neutral (Z-Score: -0,49)
  • Dividende: Sehr schwach (Z-Score: -1,18)

Wissenschaftliche Methodik

ProFactorInvest analysiert Andersen mithilfe eines 8-Faktoren-Modells, das auf akademischen Erkenntnissen des Faktor-Investings basiert. Alle Faktoren werden als Z-Scores im Branchen- und Marktvergleich dargestellt, sodass die relative Stärke und Schwäche klar erkennbar ist. Mehr zur Methodik.

Häufige Fragen zur Andersen Aktie

Ist Andersen über- oder unterbewertet?

Auf Basis unserer Kennzahlen erscheint die Aktie aktuell eher hoch bewertet.

Wie profitabel ist Andersen?

Andersen weist eine Nettogewinnmarge von -6.0% und eine Gesamtkapitalrendite (ROA) von -8.6% auf. Damit wird die Profitabilität als schwach eingestuft.

Wie hoch ist die Verschuldung von Andersen?

Das Verhältnis Schulden zu Marktkapitalisierung liegt bei 10.3%. Unsere Analyse bewertet die Verschuldung daher als sehr schwach.

Ist Andersen eine Dividendenaktie?

Nein. Andersen ist aktuell keine klassische Dividendenaktie.

Für welche Anleger ist Andersen geeignet?

Besonders geeignet für wachstumsorientierte Langfristinvestoren.

Welche Risiken gibt es bei der Andersen Aktie?

Zentrale Risiken sind: Hohe Bewertung im Vergleich zum Markt. Erhöhte Verschuldung. Unterdurchschnittliche Profitabilität.

Wie ist das Momentum der Andersen Aktie?

Das 12-Monats-Momentum liegt bei k.A. und wird als nicht bewertbar eingestuft. Dies spricht für eine neutrale Entwicklung.

Wie volatil ist die Andersen Aktie?

Die 12-Monats-Volatilität beträgt 64.3%. Unsere Analyse stuft die Stabilität daher als neutral ein.

Wie vergleicht sich Andersen mit dem Markt?

Im Vergleich zum Gesamtmarkt (ACWI) liegt Andersen bei Wachstum über dem Marktdurchschnitt, bei Profitabilität unter dem Marktdurchschnitt und bei Bewertung unter dem Marktdurchschnitt.